Es ist paradox: Da gibt es immer mehr Menschen, die den Spagat zwischen Beruf und Familie nur mit Mühe bewältigen. Da gibt es eine anhaltende Diskussion um die optimale Förderung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Da war Kinder- und Jugendhilfe sowie die Unterstützung von Familien noch nie so nötig wie heute – und doch sieht die Entwicklung der öffentlich finanzierten Jugendhilfe anders aus. Aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Jugendhilfeeinrichtung Martinshaus Kleintobel beleuchtet der renommierte Jugendhilfe-Experte Prof. Dr. Stefan Sell dieses Spannungsfeld und geht der Frage nach: Wohin steuert die Jugendhilfe? Ganz praktisch dann die folgenden Beiträge des Titelthemas. Sie beschreiben die tägliche Arbeit des Martinshauses anno 2006:Wie entwickelt sich die Schule am Martinshaus?, fragt Schulleiter Johann Bürgstein. Zwei Schulsozialarbeiterinnen berichten aus ihrem Alltag. Und das Porträt erzählt von Dominik und Alexander, die sich von Schulschwänzern zu Einserschülern gemausert haben. Natürlich im Martinshaus. Aber das lesen Sie am besten selbst – wir wünschen viel Spaß!  » weiter lesen

Wenn's zu Hause nicht mehr geht und das Heim keine Alternative ist: ...dann hilft das Angebot Betreutes Jugendwohnen - seit nunmehr 18 Jahren ... »mehr

Einblicke in die Schulentwicklung: Momentaufnahme der in Baden-Württemberg einzigartigen Schule für Erziehungshilfe am Martinshaus - von Sonderschulrektor Johann Bürgstein ... »mehr

Nicht schubsen, nicht schlagen...: ...Spaß haben - ein Tag im Seilgarten im Martinshaus Kleintobel ... »mehr

"Mir hat's geholfen. Auf jeden Fall."

Von Schulschwänzern und Beinahe-Schualabbrechern zu erfolgreichen Realschulabssolventen und selbstbewussten jungen Männern. Die Geschichte von Alexander und Dominik, die im Martinshaus ihre letzte Chance genutzt haben.

Ein Doppelporträt. ... » weiter lesen



Macht das lebensmutig oder lebensmüde?

Angedachtes von Heiko Bräuning ... » weiter lesen