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Indikationen


Der Ringgenhof bietet Therapieplätze bei folgenden Indikationen:

Alkoholabhängigkeit
Männer mit einer Alkoholabhängigkeit werden in der Fachklinik Ringgenhof in mehreren Gruppen behandelt. Ihre Ansprechpartner für die Dauer Ihrer Therapie sind erfahrene Gruppen- und Einzeltherapeuten. Die Behandlung dauert je nach Kostenzusage bis zu 15 Wochen. Auf Antrag ist eine Verlängerung möglich.

Drogenabhängigkeit
Männer mit einer Drogenabhängigkeit werden von einem spezialisierten Behandlungsteam betreut. In einem Gebäudekomplex bestehend aus Alt- und Neubau (Einweihung im Mai 2012) stehen 45 Therapieplätze zur Verfügung. 29 attraktive Einzelzimmer, zwei weitere Gruppenräume und ein neu gestalteter Aufenthalsbereich unterstützen nun den therapeutischen Prozess auf ihre Weise.

Sucht und Psychose
Mit unserem Angebot „Sucht und Psychose“, auch Doppeldiagnose genannt, bieten wir ein spezialisiertes Therapieangebot für Menschen, die neben der Suchterkrankung eine weitere psychiatrische Diagnose - in der Regel eine Psychose - mitbringen. Das gemeinsame Auftreten dieser Krankheitsbilder ist kein Zufall, denn einige Suchtmittel und deren Kombinationen sind in der Lage, Psychosen zu verursachen, anzustoßen oder in ihrem Verlauf zu verändern. Für Menschen mit der Diagnose Sucht und Psychose ist es ganz besonders wichtig, dauerhaft auf Alkohol und Drogen zu verzichten, weil Psychosen bei fortgesetztem Substanzkonsum schlechter abklingen und schneller chronifizieren.

Unsere Abteilung für Sucht und Psychose ist freundlich gestaltet und der große gemeinsame Wohnbereich lädt Sie dazu ein, die Freizeit gemeinsam mit Ihren Mitpatienten zu verbringen. Natürlich gibt es genügend  Rückzugsmöglichkeiten. Auch in der Ergotherapie erhalten Sie so viel Reizschutz wie nötig. Die aktivierenden Angebote sind abwechslungsreich und regen die Motorik an, zum Beispiel beim Arbeiten mit Speckstein oder bei der Gartenarbeit im Freien. In den wöchentlichen multiprofessionellen Visitengesprächen reflektieren wir gemeinsam Ihren Therapieverlauf und planen die nächsten Schritte auf dem Weg in ein suchtmittelfreies Leben.

Pathologisches Glücksspiel
Wir behandeln pathologische Glücksspieler mit bestehender stoffgebundener Abhängigkeit sowie nicht stoffgebundene abhängige Glücksspieler in einer Bezugsgruppe mit zwölf Patienten. So tragen wir der Übereinstimmung der Krankheitskriterien stoffgebundener Abhängigkeitserkrankungen und der Glücksspielsucht wie Kontrollverlust, psychische Abhängigkeit, Dosissteigerung, Toleranzentwicklung sowie suchtspezifische Veränderung der Persönlichkeit z.B. in Form von Verleugnung der Suchtfolgen oder Vernachlässigung wichtiger Lebensbereiche Rechnung. Den Rahmen geben neben der Hausordnung spielerspezifische Therapievereinbarungen wie Löschen von Online-Spielaccounts, Abstinenz von Glücksspielen (auch Kartenspiel) sowie von Video- und Computerspielen und ein aktives Geld- und Schuldenmanagement unter engmaschiger Beratung durch den Sozialdienst.

Flankiert wird das Angebot „Pathologisches Glücksspiel“ durch indikative Gruppen sowie Arbeits-  und nonverbale Therapien. Durch die enge Kooperation der Fachklinik Ringgenhof mit regionalen Beratungsstellen ist die kompetente Nachsorge zum Erhalt der Abstinenz und zur Etablierung eines suchtmittelfreien Lebensstils gesichert.