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Indikationen


Die Fachklinik Höchsten bietet Therapieplätze bei folgenden Indikationen:

Alkoholabhängigkeit
Frauen mit einer Alkoholabhängigkeit werden in der Fachklinik Höchsten in mehreren Gruppen behandelt. Ihre Ansprechpartner für die Dauer Ihrer Therapie sind erfahrene Gruppen- und Einzeltherapeuten. Die Behandlung dauert je nach Kostenzusage bis zu 15 Wochen. Auf Antrag ist eine Verlängerung möglich.

Drogenabhängigkeit
In der Fachklinik Höchsten werden in zwei Kerntherapiegruppen Frauen behandelt, die von illegalen Substanzen abhängig sind. Dies ermöglicht eine intensivere Auseinandersetzung mit den Besonderheiten der Drogenabhängigkeit. Dadurch, dass in der Regel die Behandlungszeiten drogenabhängiger Frauen länger sind als die alkoholabhängiger, entsteht in den so genannten Drogengruppen meist eine besonders gute Gruppenkohäsion, die sich behandlungsstabilisierend und intensivierend auswirkt. In diesem vertrauten Gruppenklima gelingt es, schambesetzte Themen wie Beschaffungskriminalität, Prostitution, Gewalterfahrungen etc. anzusprechen.

Psychose und Sucht
Für Patientinnen, bei denen neben der Suchterkrankung eine Psychose diagnostiziert wurde, bieten wir die Sensusgruppe an. Dieses Behandlungsmodul flankiert die reguläre Therapie durch zusätzliche Maßnahmen, die auf die besonderen Bedürfnisse von Patientinnen mit Doppeldiagnosen zugeschnitten sind. Ziel ist, die Patientinnen zum kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Erkrankung anzuleiten.

Essstörungen und Sucht
Essstörungen und Sucht entwickeln sich oft in enger Verzahnung miteinander. Patientinnen, die zusätzlich zur Abhängigkeitserkrankung eine Essstörung haben, werden deshalb gemeinsam in einer Behandlungsgruppe behandelt. Damit schaffen wir die Möglichkeit, auch über die Essstörung und die aktuelle Esssymptomatik offen zu sprechen, um so eine tieferes Verständnis für beide Erkrankungen und deren Auslöser zu entwickeln.

Neben der Gruppentherapie nehmen Sie gemeinsam an der Konzentrativen Bewegungstherapie und dem Kochen und Essen in unserer Lehrküche teil. Weitere unterstützende Maßnahmen können sein: das Führen eines Esstagebuches oder Verträge, die die Bewältigung der alltäglichen Essenssituationen beinhalten, sowie Informationen zur Krankheit, Selbsthilfe und Weiterbehandlung.

Trauma und Sucht
Zwischen traumatischen Ereignissen und abhängigem Verhalten besteht häufig ein Zusammenhang. Nach der Diagnostik unterstützten wir Sie in der Therapie mit einem spezifischen traumasensiblen Behandlungsplan. Unsere Erfahrung ist, dass es so für Sie besser möglich wird, sich mit Problemen auseinanderzusetzen und aus den wiederkehrenden „Flashbacks“ herauszukommen. Therapieziel ist, dass Sie Ihr Krisenmanagement im Umgang mit traumatischen Stressreaktionen verbessern.