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Bruno-Frey-Stiftung spendet 17.500 Euro für Urlaub ohne Koffer in Biberach

29.11.2016 | Von Annette Scherer | Altenhilfe

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Wolfgang Kempfle (Geschäftsführer der Bruno-Frey-Stiftung) und Annette Ege (Leiterin Diakonie-Sozialstation Biberach) im Gespräch mit Biberacher Senioren beim Betreuungstag der Diakonie-Sozialstation Biberach. (Foto: Annette Scherer)

Leckerer Kaffeeduft zieht durch die hellen Räume im Evangelischen Gemeindezentrum in Biberach. Die Tische sind liebevoll gedeckt und auf einem großen Servierwagen werden verschiedene Kuchensorten und Kekse hereingefahren.

Es ist wieder Betreuungstag bei der Diakonie-Sozialstation Biberach, die zur Altenhilfe der Zieglerschen gehört. „Das ist eine Art Light-Version unseres Urlaubs ohne Koffer“, erklärt Annette Ege, Leiterin der Diakonie-Sozialstation. Die meisten der anwesenden Senioren sind auch beim Urlaub ohne Koffer dabei, kommen regelmäßig zu den Betreuungstagen ins Evangelische Gemeindehaus und freuen sich auf die unterhaltsamen Tage und die Begegnungen mit anderen Senioren. „Auch für pflegebedürftige Menschen sind Urlaubsgefühle und Abwechslung vom Alltag wichtig“, weiß Annette Ege.

Weil der Eigenanteil der Kunden für den „Urlaub ohne Koffer“ nicht kostendeckend ist, sind die Zieglerschen jedes Jahr auf Spenden angewiesen. Nur so kann dieses beliebte Angebot aufrechterhalten werden. In diesem Jahr hat sich die Bruno-Frey-Stiftung, die schon seit längerer Zeit erfolgreich und vertrauensvoll mit den Zieglerschen zusammenarbeitet, bereiterklärt, die eingehenden Spenden zu verdoppeln. So sind aus 17.500 Euro, die bei den Zieglerschen für den Urlaub ohne Koffer eingegangen sind, im Handumdrehen 35.000 Euro geworden. Damit ist das Projekt für weitere fünf Jahre gesichert.

„Ich halte es für sehr wichtig, dass auch ältere Menschen Kontakte pflegen können und Wertschätzung und Anerkennung erfahren. Meine Hochachtung vor den Menschen, die bei diesem Projekt mitarbeiten. Die Arbeit an und mit Senioren finde ich grandios!“ sagt Wolfgang Kempfle, Geschäftsführer der Bruno-Frey-Stiftung. „Bei diesem Projekt hätte Bruno Frey gesagt: Das unterstütze ich!“ ist sich Kempfle sicher.

Der 1920 in Biberach geborene und 2005 verstorbene kinderlose Namensgeber der Bruno-Frey-Stiftung war Jurist und hatte sich schon einige Jahre vor seinem Tod entschlossen, sein Vermögen in eine Stiftung zu einzubringen. „Neben allgemeinen sozialen Themen lag ihm insbesondere die musischen und kulturelle Erziehung der Jugend im Landkreis Biberach am Herzen“, erzählt Wolfgang Kempfle, der Bruno Frey noch persönlich gekannt hat.

„Wir freuen uns riesig über die großzügige Unterstützung unseres Angebots durch die Bruno-Frey-Stiftung, die es uns ermöglicht, unseren Urlaub ohne Koffer auch in den nächsten fünf Jahren anzubieten“, sagt Annette Ege.

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