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Zieglersche verabschieden verdienten Mitarbeitervertreter

24.03.2015 | von Sarah Benkißer
Verabschiedung Lorenz
Verhandeln und Scherzen auf Augenhöhe: Vorstand Rolf Baumann (re.) dankte Konzernmitarbeitervertreter Stefan Lorenz zum Abschied für sein Engagement. / Foto: Die Zieglerschen

Mehr als zehn Jahre lang hat Stefan Lorenz sich in der Mitarbeitervertretung der Zieglerschen engagiert – sowohl im Hör-Sprachzentrum Wilhelmsdorf, wo er seit 2001 als Lehrer tätig war, als auch auf Gesamtwerksebene. Nun verabschiedeten der Vorstand und die Konzernmitarbeitervertretung der Zieglerschen den engagierten Streiter für die Interessen der Mitarbeitenden. Lorenz, der Anfang Februar in eine leitende Funktion bei der Stiftung KBZO gewechselt war, war zuvor mehr als vier Jahre lang stellvertretender Vorsitzender der Konzernpersonal- bzw. Konzernmitarbeitervertretung der Zieglerschen gewesen.

„Sie sind kein ‚Vierteles-Schlotzer'. Ihnen geht's um die Sache und für die setzen Sie sich ein. Und Sie haben auch den Mut, sich gegen den Mainstream zu stellen", lobte Rolf Baumann, kaufmännischer Vorstand der Zieglerschen. Stefan Lorenz sei ein streitbarer und unabhängiger Geist, der sich stets an seinen Idealen orientiere. Damit sei der Mitarbeitervertreter für den Vorstand ein manchmal unbequemes, aber immer authentisches Gegenüber gewesen. „Ich stehe hinter der Idee der Sozialpartnerschaft", bekräftigte Rolf Baumann und dankte allen anwesenden Mitarbeitervertreterinnen und –vertretern für ihr wichtiges Engagement.

Der Vorsitzende der Konzernmitarbeitervertretung der Zieglerschen, Klaus-Werner Bühner, dankte seinem langjährigen Kollegen und Mitstreiter und hob die gemeinsamen Erfolge hervor: Unter der Führung von Klaus-Werner Bühner und Stefan Lorenz war es unter anderem gelungen, die einzelnen Mitarbeitervertretungen innerhalb der Zieglerschen 2010 wieder unter dem Dach einer Konzernpersonalvertretung (heute: Konzernmitarbeitervertretung) zu versammeln. So wurde ein Gegenüber auf Augenhöhe und ein sprachfähiger Verhandlungspartner für den Vorstand des über 3.000 Mitarbeiter zählenden diakonischen Sozialunternehmens geschaffen. Der kaufmännische Vorstand Rolf Baumann sagte dazu: „Auch wenn es für einen Vorstand manchmal einfacher wäre ohne eine Mitarbeitervertretung, so bin ich doch überzeugt, dass durch die Aushandlungsprozesse die besseren und menschendienlicheren Lösungen zustande kommen."

Zum Abschied gab Klaus-Werner Bühner seinem ehemaligen Mitstreiter augenzwinkernd mit auf den Weg: „Ich hoffe, dass du auch als Führungskraft immer ein wenig Mitarbeitervertreter bleibst."