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13.10.2010

25 Jahre Dienst in der Diakonie

Jubilare der Zieglerschen werden mit Kronenkreuzverleihung ausgezeichnet


Kronenkreuze für ein Vierteljahrhundert Diakonie: Hintere Reihe von links nach rechts: Barbara Georgi, Maria Benold, Professor Dr. Harald Rau, Vorstandsvorsitzender der Zieglerschen, Hannelore Butscher-Reichle, Cornelia Steiner, Josef Sorg, Gallus Reichle, Gabriele Löffler, Roland Ast, Uwe Fischer. Vordere Reihe von links nach rechts: Bernhard Jehle, Eve Lagrange-Göppert, Roswitha Österle, Bruno Raither, Anneliese Köser, Marianne Costabel.
Nicht auf dem Bild: Ansgar Gebhard, Peter Niermann, Heidi Doubek, Martin Ziegler, Ruediger Wiacker, Ulrike Beuther und Ulrike Nill. Foto: Katharina Stohr

22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zieglerschen sind im Oktober in Wilhelmsdorf mit dem Kronenkreuz für 25 Jahre Dienst in der Diakonie geehrt worden. In einem festlichen Gottesdienst im Betsaal überreichte Prof. Dr. Harald Rau, Vorstandsvorsitzender der Zieglerschen, den Jubilaren die vergoldeten Anstecknadeln und würdigte deren vielfältigen Einsatz.

Facettenreiche Arbeit für Menschen

„Wer 25 Jahre in der Diakonie gearbeitet hat, hat 25 Jahre lang für Menschen gearbeitet, egal in welcher Funktion", sagte Rau und dankte den Geehrten aus der Behindertenhilfe, der Suchtkrankenhilfe, der Altenhilfe, der Jugendhilfe und des Hör-Sprachzentrums für deren persönliches Engagement. Die Arbeit mit Menschen sei facettenreich und sowohl mit Idealismus als auch Herausforderungen verbunden.

In einem geistlichen Impuls ging Pfarrer Heiko Bräuning auf das Kreuz als Zeichen der Zerrissenheit ein. „Der Ort, wo das Kreuz ist, ist der Ort, wo Zerrissenheit in jeder Form sein darf", sagte er. Gott habe sich am Kreuz zerreißen lassen und die Menschheit habe Gott am Kreuz zerrissen. Dass sich Menschen 25 Jahre lang für die Zerrissenheit der Menschen in jeder Form, in jedem Alter und in jeder Lebenslage einsetzten, gehöre für ihn ohne Ende wertgeschätzt. Passend dazu rezitierte er aus einem Gedicht von Hanns Dieter Hüsch: „Er möge uns weiterhin lehren, das Kreuz als Krone zu tragen und darin nicht unsicher zu werden."

Kreuz als Mutmacher

Das Kronenkreuz stellt das Wahrzeichen der Diakonie dar. Es soll Mitarbeiter ermutigen und zuversichtlich machen. Die Kreuzform verweist auf Not und Tod, während die Krone symbolisch für Hoffnung und Auferstehung steht. Kreuz und Krone miteinander verbunden sollen mit Blick auf Jesus Christus darauf hinweisen, dass Not und Tod überwunden werden können.

Katharina Stohr

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